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Die Feinjustage der Spiegel erfolgt bei beiden Bauformen über die Stellschrauben der Dreipunktauflage. Durch die Anordnung der Stellschrauben sind die Strahlrichtungsfreiheitsgerade in x- und y-Richtung von einander nahezu entkoppelt. Dieses ermöglicht ein einfaches Vorgehen, bei welchem der Spiegel stets im Kreuzungspunkt der Mitten von Strahleintritt und Strahlaustritt positioniert bleibt:
Um den Strahl in horizontaler Richtung auszurichten, wird die in vertikaler Richtung alleinstehende Stellschraube so weit gedreht, dass sich der Strahl bis zur halben Wegstrecke der gewünschten Position nähert. Die andere Hälfte des Stellweges wird mit dem gegenüberliegenden Schraubenpaar eingestellt, in dem beide Schrauben um den gleichen Winkel wie die einzelne Stellschraube in entgegengesetzter Richtung verstellt werden.
Zur Strahlausrichtung in vertikaler Richtung verfährt man auf analoge Weise.
Zu Wartungszwecken können die Spiegel aus den Halterungen entnommen und im gereinigten Zustand wieder eingesetzt oder durch neue Spiegel ersetzt werden, ohne dass eine Neujustage des Strahlengangs notwendig wird.
Durch Montage dieser Umlenkmodule auf pneumatisch oder motorisch bewegte Schlitten werden Strahlweichen mit bis zu drei Austrittsrichtungen realisiert.
Wir fertigen Ihnen auf Wunsch ebenfalls die für die Montage der Umlenkmodule notwendigen Basisplatten und Halterungen gemäß ihren anwendungsspezifischen Anforderungen. Auch konfektionieren wir Ihnen die Strahlführungsrohre bzw. eine komplette Optikeinhausung im Falle der Verwendung unserer offenen Optikmodule.
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